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Aktuelles:

„Grenzregion Nordsachsen“ bietet thematischen Rahmen

(Bad Düben/Wsp). Mit über 130 Gäste verzeichnete der heutige Neujahrsempfang des MEDICLIN Standorts Bad Düben in seiner vierten Auflage einen neuen Besucherrekord. Das bewusst provokativ formulierte Leitthema des Nachmittages „Grenzregion Nordsachsen – Von der Grenzregion zur Mitte“ schien den richtigen Nerv getroffen zu haben: Vor allem aus Politik und Wirtschaft begrüßte MEDICLIN viele neue Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Barockschloss Hohenprießnitz.

Als besonderen Gast begrüßten der MEDICLIN-Vorstandsvorsitzende Volker Hippler und Kermit Behnisch, Kaufmännischer Direktor des Standorts Bad Düben, als besonderen Gast Michael Kretschmer. Der Sächsische Ministerpräsident nahm gemeinsam mit Astrid Münster (Bürgermeisterin Bad Düben), Ron Böhme (Chefplaner Mitteldeutscher Verkehrsbund) und Dr. Jacqueline Repmann (Ärztliche Direktorin MEDICLIN Waldkrankenhaus Bad Düben) an einer Podiumsdiskussion zum Leitthema des Empfangs teil.

Während der Debatte versprach Kretschmer, sich weiter für eine weitere Stärkung des ländlichen Raums einzusetzen: „Als gebürtiger Görlitzer weiß ich selbstverständlich, wie wichtig eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist. Die Herausforderung besteht darin, jene Verbindungen dauerhaft zu etablieren, die den vielseitigen Bedürfnissen der Bürger gerecht werden. Mit dem Rufbus und dem gut ausgebauten PlusBus-Netz sind dafür bereits stabile Grundlagen geschaffen. Darüber hinaus stehen wir mit den Landkreisen im Austausch zur Entwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum.“

Astrid Münster, Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben, betonte: „Wir sind in Nordsachsen nicht abgehängt. Bad Düben ist ein attraktiver Standort, der in den letzten Jahren, auch mit Hilfe der Landespolitik, viele Millionen in die städtische Infrastruktur und die Verbesserung der Lebensqualität investiert hat. Über 90 Prozent schaffen wir durch ein gutes Miteinander in der Stadt und auch im Verbund mit den Bürgermeistern der umliegenden Orte ganz alleine. Auf dem restlichen Weg, wie zum Beispiel bei der besseren Anbindung Bad Dübens an den öffentlichen Nahverkehr in Richtung Leipzig und vor allem auch nach Sachsen-Anhalt, Wittenberg, hoffen wir auf eine stärkere Unterstützung.“

Dr. Jacqueline Repmann, Ärztliche Direktorin des MEDICLIN Waldkrankenhauses Bad Düben, setzte sich während der Podiumsdiskussion intensiv für die Wünsche ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. „Unsere Aufgabe ist es, die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen zu stillen – und nicht, den Menschen zu sagen, welche Bedürfnisse sie haben dürfen.“ Damit spielte sie auf die sogenannte Biberlinie an: ein Rufbus, der das sächsische Bad Düben mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt verbindet. Das ist ein Angebot, das auf dem Papier vielversprechend klinge, für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber zu unflexibel für eine regelhafte Nutzung sei. „Knapp die Hälfte unserer Mitarbeiter und Patienten kommen aus Sachsen-Anhalt. Für uns ist es wichtig, dass Verkehrslinien auf beiden Seiten der Landesgrenze nicht vor einer unsichtbaren Barriere, der Landesgrenze, enden, sondern weitergeführt und durch sinnvolle Angebote miteinander verknüpft werden. Das hilft auch anderen Unternehmen in der Region, die vor ähnlichen Problemen stehen wie wir.“

Ron Böhme, Chefplaner beim Mitteldeutschen Verkehrsbund (MDV), vertrat während der Podiumsdiskussion die Ansicht, dass der MDV dafür schon gute Voraussetzungen geschaffen hat: „Mit der Norderweiterung des mitteldeutschen Verbundgebiets bis nach Wittenberg und Dessau-Roßlau konnten wir schienenseitig bereits eine sinnvolle länderübergreifende Lösung etablieren. Derzeit sind wir in Gesprächen, die Verbunderweiterung auch auf die Straße zu bringen und die Busliniennetze zu integrieren.“

Die Themen der Podiumsdiskussion hallten noch lange nach Ende des offiziellen Programmteils nach. An den Marktständen mit einer Auswahl an regionalen Speisen und Getränken sowie in den Lounge-Bereichen führten die Gäste angeregte Diskussionen und vertiefende Gespräche. Die „Grenzregion Nordsachsen“ bewegt – als Heimat, Arbeitsort und Teil der eigenen Identität.

Pressemitteilung: MediClin