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Aktuelles aus Bad Düben:

Heidepreis für Jürgen Kristin

(Durchwehna/Wsp/ny). Mit einem kleinen Programm, das Jungen und Mädchen der Presseler AWO-Kita „Wirbelwind" gestalteten und einem Konzert der Blasmusikformation des Bundespolizeiorchesters aus Berlin startete das beliebte Naturparkfest an der Friedrichshütte bei Durchwehna. Dann folgte ein Auftritt dem anderen und so erlebte das Publikum Chorgesang mit dem Männergesangsverein Concordia aus Authausen, mehrere tolle Darbietungen der Tanzgruppen Glaucha-Hohenprießnitz unter der Leitung von Sybille Bischoff und von Udo Reiss moderierte sportliche Einlagen von Kindern der Doberschützer Naturparkschule. Für weitere musikalische Umrahmung sorgten die Kapelle Krach aus Bad Schmiedeberg, die Schalmeienkapelle aus Lindenhayn sowie eine Wolgadeutsche Theatergruppe aus Wolfen. Auch wenn es etwas frisch und windig war – einen schöneren Start in den Mai konnte man sich kaum wünschen.

Es ist mittlerweile auch eine schöne Tradition geworden, dass zum Naturparkfest ein Heidepreis an Menschen vergeben wird, die sich in der Region in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren. In diesem Jahr fiel die Wahl verdient an Jürgen Kristin aus Söllichau. Zur offiziellen Preisverleihung bat der Heidevereins-Vorsitzende Axel Mitzka neben dem Ausgezeichneten auch den Verleger und Dübener-Wochenspiegel-Herausgeber Alexander Schütz, der den Heidepreis sponsert, sowie den nordsächsischen Landrat Kai Emanuel auf die Bühne. In seinen anerkennenden Worten lobte Axel Mitzka Jürgen Kristin als Vorsitzenden des Söllichauer Heimatvereins, der einen großen Anteil an der Einrichtung, Gestaltung und Entwicklung der Heimatstube im Ort hat. „Außerdem leistet er als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger und Ortschronist seit Jahrzehnten eine wertvolle Arbeit und trägt somit zur Erforschung der Heimatgeschichte bei", fuhr der Redner fort.

Anschließend ließ es sich der Landrat nicht nehmen, gemeinsam mit Axel Mitzka den Heidemarkt zu besichtigen. Dort gab es beispielsweise Backwaren aus Tiefensee, Heidebrand aus Bad Düben, Tee und Kräuter aus Prettin, viele Bücher aus der Söllichauer Heimat­stube, selbstgemachte Seife, Honig vom Imker, Schmuck, Gemüse, Korbwaren, Eis, junge Pflanzen für den Garten und anderes mehr. Nebenbei und ringsherum gab es Kremserfahrten, Ponyreiten und die Kinder konnten malen, basteln und auf der Hüpfburg toben.

Leider hatte der Veranstalter zum wiederholten Mal eine Tonanlage auf der Bühne, die ihre guten Jahre längst hinter sich gelassen hat. Über das Mikro konnte man nichts verstehen. Hier gibt es Handlungsbedarf für 2020.