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NEUE RUBRIK „Hinter den Kulissen – Klinikalltag hautnah“

Heute mit: Sporttherapie Mit Sport und Bewegung wieder zurück in die Spur

(Bad Düben/Wsp/kp). Neues Jahr, neue MediClin-Rubrik! Nachdem wir im Jahr 2017 einzelne Mitarbeiter des größten medizinischen Arbeitgebers Bad Düben vorgestellt haben und im letzten Jahr ein monatlicher Gesundheits-Ratgeber als spezieller Service diente, starten wir mit der heutigen Ausgabe in die neue Serie „Hinter den Kulissen – Klinikalltag hautnah“, die ebenfalls künftig einmal im Monat erscheint. Hierzu begleiten wir einzelne Bereiche, schauen unterschiedlichen Teams bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter. Den Anfang machen die Sporttherapeuten.
Morgens 8 Uhr in Bad Düben: Auf den Gängen des Bad Dübener MediClin Reha-Zentrums ist einiges los. Die zahlreichen Patienten machen sich auf den Weg zur nächsten Therapie, kommen vom Frühstück oder vertreten sich einfach nur die Beine.
Vertreter der einzelnen Therapiebereiche treffen sich einmal in der Woche zu einer kurzen Besprechung. Unter der Leitung von Physiotherapeutin Ina Liebmann wird sich kurz ausgetauscht. Wo drückt den Ergotherapeuten der Schuh? Welche Anliegen hat die Bäderabteilung? Gibt es besondere Wünsche der Patienten? „Ich wurde von Patienten gefragt, ob wir – vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit – Tee im Speiseraum auch außerhalb der Öffnungszeiten anbieten können“, trägt beispielsweise Sporttherapeutin Annette Wenzel in die Runde. Weiterhin werden die Zeiten der verschiedenen Räumlichkeiten koordiniert, freie Kapazitäten ausgelotet.
Anschließend geht es ans Werk. Der Patient will sich in der Reha-Klinik schließlich rehabilitieren. Im Fitnessraum wird geschwitzt, die Ergometer werden gut genutzt, Gewichte gestemmt, leichte Kräftigungsübungen absolviert  – alles unter fachmännischer Aufsicht und nach Abstimmung mit dem behandelnden Arzt.
Sporttherapeuten sind in der Regel von 7 bis 16 Uhr in der Reha-Klinik tätig, arbeiten im Haus sehr eng mit den „Physios“ zusammen. „Jeder unserer vier Sporttherapeuten betreut am Tag etwa 70 Patienten, aufgeteilt auf 15 Therapieeinheiten“, verrät Liebmann. Das größte Feld decken dabei die Patienten aus der Kardiologie ab, aber auch „sehr fitte Patienten“ aus der Neurologie, also unter anderem nach einem Schlaganfall, sind häufig dabei.
Dr. Marina Büchau und Annette Wenzel aus dem vierköpfigen Team der Sporttherapeuten leiten zudem seit mittlerweile 20 Jahren zwei Herzsportgruppen für ambulante Patienten, die meist nach ihrem Klinikaufenthalt noch etwas für ihre körperliche Belastbarkeit tun möchten.